Wir sind offizielle Erasmus+-Schule!

Gemeinsam leben in Europa – Erasmus+ am Gymnasium Rahlstedt
Internationale Projekte gehören schon seit vielen Jahren fest zum Schulprogramm am GyRa. In diesem Jahr gibt es deshalb einen besonderen Grund zur Freude: Wir sind offiziell Erasmus+-Schule! Damit erhalten wir wichtige finanzielle Mittel, um bestehende internationale Projekte weiterzuführen und in den kommenden Schuljahren neue Ideen mit unseren Partnerschulen in Europa umzusetzen.
Erasmus+ ist dabei mehr als ein klassischer Schüleraustausch. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler verbringen zwar eine Woche im anderen Land und wohnen dort in Gastfamilien, aber im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit an einem Thema. Sie arbeiten in internationalen Gruppen, hören Expertenvorträge, besuchen interessante Orte, führen Umfragen durch und entwickeln am Ende eigene Ideen und Produkte. Und natürlich bleibt auch Zeit für gemeinsame Ausflüge und Freizeit.
Am GyRa gibt es verschiedene Projekte für unterschiedliche Jahrgänge. Im 8. Jahrgang arbeiten wir mit unserer Partnerschule auf Zypern zusammen. Für den 9. und 10. Jahrgang gibt es Projekte mit Schulen in Gouda (Niederlande), Logroño (Spanien) und Aix-en-Provence (Frankreich).

Bei unserem Projekt mit Gouda, das in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfand, beschäftigen sich die Jugendlichen z. B. mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Das aktuelle Thema lautet „Raum für den Regen“. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Hamburg und Gouda mit extremen Regenfällen und Hitze umgehen und was an unseren Schulen noch verbessert werden könnte. Im vergangenen Jahr sind beispielsweise Modelle zur Begrünung unseres Schulgeländes entstanden.

Bei allen Projekten spielen Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie digitales und interkulturelles Lernen eine wichtige Rolle. Gerade die Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus anderen Ländern ist eine besondere Erfahrung. Englisch, Französisch oder auch Spanisch werden zur gemeinsamen Sprache – und wenn die einmal nicht weiterhelfen, klappt die Verständigung oft auch mit Händen und Füßen.
Mindestens genauso wichtig sind die Dinge, die neben der eigentlichen Projektarbeit passieren. Ein gemeinsamer Ausflug, ein Grillabend, Bowling oder einfach das Erkunden der anderen Stadt gehören natürlich auch dazu. Durch das Wohnen in Gastfamilien bekommen die Schülerinnen und Schüler außerdem einen ganz anderen Einblick in den Alltag vor Ort. In den vergangenen Jahren sind dabei auch echte Freundschaften entstanden, die auch nach dem Austausch weitergingen.
Auch für die Lehrkräfte bietet Erasmus+ interessante Möglichkeiten. Wir können an Fortbildungen im europäischen Ausland teilnehmen oder Kolleginnen und Kollegen an Partnerschulen besuchen und schauen, wie dort gearbeitet wird. Neue Ideen und Erfahrungen kommen so auch wieder mit zurück an unsere Schule.
Wir freuen uns auf alles, was vor uns liegt: neue Begegnungen, spannende Projekte und viele gemeinsame Erlebnisse.
Text und Fotos: Kristin Ommler

