Schüleraustausch in Aix-en-Provence
Unsere Reise in den Süden Frankreichs, nach Aix-en-Provence, war weit mehr als nur ein Austausch – sie war eine unvergessliche Erfahrung voller neuer Eindrücke, Begegnungen und besonderer Momente. Schon die etwa 13-stündige Zugfahrt war etwas ganz Besonderes, da wir uns als deutsche Austauschschüler besser kennenlernen konnten und als Gruppe eng zusammengewachsen sind.
In Aix-en-Provence durften wir nicht nur die wunderschöne Landschaft der Provence kennenlernen, sondern auch tief in die französische Kultur eintauchen. Am ersten Tag besuchten ein paar von uns kurz den französischen Unterricht, bevor wir in die Stadt gingen, um an unserem Projekt zu arbeiten. Dabei untersuchten wir, welche Sprachen man im Alltag in Rahlstedt und in Aix-en-Provence findet. Anschließend erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust – mit ihren historischen Gebäuden, kleinen Gassen und gemütlichen Cafés hat sie uns sofort begeistert.
Die Provence beeindruckte uns insgesamt mit ihrem idyllischen Charme. Überall gab es kleine, verwinkelte Straßen und lebendige Plätze. Oft waren wir nach den gemeinsamen Ausflügen noch in kleineren Gruppen unterwegs, wodurch wir uns noch besser kennenlernen konnten. Als Gruppe sind wir in dieser Zeit immer enger zusammengewachsen und haben eine richtig tolle Dynamik entwickelt.
Am zweiten Tag fuhren wir nach Avignon, wo wir eine berühmte Brücke und den beeindruckenden Papstpalast besichtigten. Trotz des windigen Wetters war der Ausflug spannend und sehr schön.
Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Am Samstag war ich (Armina) in Cassis am Meer. Der Ort ist eine wunderschöne kleine Hafenstadt mit bunten Häusern und einer entspannten Atmosphäre direkt am Wasser. Ich bin am Strand spazieren gegangen und habe die Zeit in der Sonne sehr genossen – es war einfach richtig schön.
Celine machte währenddessen mit zwei Freundinnen einen Ausflug nach Monaco und Monte Carlo und erlebte dort einen spannenden Tag. Am Sonntag war sie dann ebenfalls in Cassis bei ihrer Gastfamilie. Dort ist sie am Strand spazieren gegangen, hat die Sonne genossen und konnte zusätzlich die vielen Restaurants und die besondere Stimmung des Ortes erleben.
Am Montag nahmen wir wieder am französischen Unterricht teil und konnten interessante Unterschiede zum deutschen Schulsystem erkennen. Am letzten Tag besuchten wir das Camp des Milles, wo wir viel über die Geschichte gelernt haben. Danach trafen wir uns ein letztes Mal im Park, um gemeinsam den Austausch ausklingen zu lassen.
Abschließend lässt sich sagen, dass dieser Austausch für uns alle ein echtes Highlight war. Wir haben nicht nur viel gelernt und neue Eindrücke gesammelt, sondern auch unvergessliche Erinnerungen geschaffen und neue Freundschaften geknüpft. Die gemeinsame Zeit, die Ausflüge und das Leben in den Gastfamilien haben diese Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wir können jedem nur empfehlen, an einem solchen Austausch teilzunehmen – es ist eine einmalige Gelegenheit, neue Kulturen kennenzulernen, über sich hinauszuwachsen und Erfahrungen zu sammeln, die man so schnell nicht vergisst. Für uns war diese Woche ein absoluter Traum.
Celine N. (9c), Armina D. (9b)
Fotos: Angela Maier, Celine D. und Marguerite Seidel








