2011, April: OTTO HAHN - Ein Leben für Wissenschaft, Menschlichkeit und Frieden

Es herrschte gebannte Aufmerksamkeit, als der Publizist Dietrich Hahn, Enkel des Nobelpreisträgers Otto Hahn, am 15.4. in der Aula unserer Schule über Leben und Werk seines Großvaters berichtete.



Ein Plüschteddy, schon etwas zerzaust und ramponiert, beobachtete das Auditorium während der Veranstaltung, in der Dietrich Hahn über den Lebensweg von Otto Hahn berichtete, seinen Werdegang vom guten Schüler (Bestnoten in Musik, Sport und Religion; in den Naturwissenschaften "normale" Noten) über den Chemiker zum Entdecker zahlreicher Elemente und der Kernspaltung des Uran, Träger des Nobelpreises 1944 für Chemie.


An dieser Stelle werden wir einige der von Hahn mitgebrachten Bilder zeigen, die auf beeindruckende Weise die Pionierleistung Hahns, aber auch seine intensive Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Größen der Physik und der Chemie seiner Zeit deutlich machen, z. B. Albert Einstein, Lise Meitner und Niels Bohr.

Hahn machte deutlich, wie schockiert sein Großvater war, als er von der atomaren Bombardierung Hiroshimas und Nagasakis erfuhr, und berichtete über die verschiedenen Appelle Otto Hahns gegen die nukleare Wiederbewaffnung und den Missbrauch der Kernspaltung für militärische Zwecke (u. a. die "Göttinger Erklärung").

Zum Schluss des Vortrags lüftete Hahn dann auch das Geheimnis um den Plüschteddy: Es handelte sich um eine Geschenk von Lise Meitner, der bedeutenden Kernphysikerin und langjährigen Mitarbeiterin Otto Hahns, an den kleinen Dietrich Hahn...


90 Minuten reichten nicht, um alles das zu erzählen, was erzählenswert ist. Dietrich Hahn versprach den Schülern daher, demnächst wiederzukommen und die Jahre nach 1945 bis zum Tode Otto Hahns im Jahre 1968 Revue passieren zu lassen.
Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Vortrags.




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