Tagebuch der Anne Frank

Viele kennen "Das Tagebuch der Anne Frank" vom Hörensagen oder von der eigenen Lektüre. Aber das im Hinterhaus-Versteck in Amsterdam während der Schreckensherrschaft der Nazis entstandene Tagebuch, in dem ein selbstbewusstes Mädchen mit schriftstellerischen Ambitionen seine eigene Pubertät und erste große Liebe sowie den 'Alltag' im Versteck reflektiert, auf der Bühne? Das ist neu!
Der Theaterkurs der zehnten Klassen unter Leitung von Frau Buchholz hat sich den viel bearbeiteten Stoff sehr erfrischend und lebendig zu eigen gemacht. Behutsam aber stringent wird der Zuschauer zunächst mit der Situation der Familie Frank und ihrer 'Mitbewohner' bekannt gemacht. Statt langwierige Passagen aus dem Tagebuch zu zitieren, wird dieses zum Leben erweckt. Anne (Marwa A. H.), immer zwischen naseweise, weise, ernst und heiter changierend, ist das Bindeglied zwischen den Bewohnern, die alle trotz des bedrohlichen Schattens der Entdeckung doch sehr alltägliche Freuden und Probleme teilen.

Als Zuschauer fiebert man mit Anne und Peter, die Frühlingsgefühle zueinander entwickelt haben, und freut sich über die Geschenke und Späße zum Chanukka-Fest, als das Tagebuch der 'schwatzhaften' Anne eine jähe Wendung nimmt.

Es lohnt sich sehr, diese berührende Fassung des Tagebuchs mitzuerleben! Dazu haben Sie morgen um 19:30 Uhr noch einmal Gelegenheit.

Für die Fotos gilt wie immer: wer sich nicht zu sehen wünscht, sendet eine Nachricht über das Kontaktformular mit Angabe der Bildnummer, wir löschen das Bild dann.




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