DAS SEIL. - Ein Premierenbericht

Der Roman "Das Seil", diese Parabel über Mitläufertum und "Seilschaften", spielt fernab in einer fremden Welt und kommt dabei so nahe, dass es nicht loslässt, dass m a n (n) nicht loslassen kann.

Der Theaterkurs der 10.Klassen (Ar) hat die epische Vorlage von Stefan aus dem Siepen (geb. 1964) dramatisiert und präsentierte heute nun mit großem Erfolg das Ergebnis, sehr plausibel auf ungewohnter Bühne: gedreht, mit neuer Raum-Perspektive.

Das Stück zeigt, wie Menschen oft funktionieren, aber es will keine schnellen Erklärungen bieten, sondern verstört, irritiert, wirft immer weitere Fragen auf - und genau diese Wirkung stellte sich ein, als am Ende der Spielleiter den Zuschauern offiziell mitteilte, dass es jetzt zuende sei. War da noch etwas? Nein - es war nichts mehr. Vorhang zu - viele Fragen offen.

Ein gelungener, anspruchsvoller Theaterabend! Morgen gibt es eine zweite Möglichkeit zu einem Besuch. Es lohnt sich!










Fotos: Bc




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