FAUST - Ein literarisches Projekt (S 1 und S 4)

Es ist ja keine leichte Kost. FAUST (und dann nicht nur Faust I, sondern auch noch Faust II).
Und dennoch kam bei der letzten Weimar-Reise die Idee auf, sich mit dieser Zentralgestalt der deutschen Literatur einmal etwas näher zu beschäftigen - und dies trotz der anders gelagerten Themen des Zentralabiturs.

Das Ergebnis: Eine tour d'horizon durch die beiden Goethe-Dramen samt Erläuterung ihrer Quellen (Der historische Faust, Das Marlow-Drama, Das Puppenspiel, Der Goethesche Urfaust, Faust I und Faust II samt kurzen Einblicken in die beiden Inszenierungen von Gründgens und Stein), eine Auswahl zentraler Passagen aus Faust I, Vorbereitung einer Szenischen Lesung.




Und heute Abend dann nun die Präsentation! 50 Deutsch-Kursteilnehmer aus der Oberstufe trafen sich in der Bibliothek, hörten den Lesungen interessiert und solidarisch zu und hatten anschließend Gelegenheit, einer wirklich interessierten Podiumsdiskussion beizuwohnen, Fragen zu stellen, Statements abzugeben, Widerspruch zu formulieren. Thema: Brauchen wir einen literarischen Kanon, und gehört FAUST da hinein?








Die Kontroverse um die Kanonbildung hat in der deutschen Literaturwissenschaft eine lange Geschichte, und alle Extreme sind dabei vertreten. Aber im Gegensatz zu der dieser Kontroverse war die Diskussion des Abends immer niveauvoll, transparent und zielorientiert.





Ein kleines, selbst organisiertes Buffet im Theaterraum war der Schlusspunkt dieses interessanten Abends.

Vielen Dank an alle Akteure dieses literarischen Events und die Deutsch-Lehrerinnen für die Organisation des gesamten Projekts!




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