24.3.2015: Premiere von Janne Tellers: NICHTS. Was im Leben wichtig ist

Eines Tages beschließt Pierre Anthon, weil alles bedeutungslos für ihn geworden ist, die Schule zur verlassen und fortan auf einem Pflaumenbaum zu sitzen, um nichts mehr zu tun. Er stellt damit natürlich gleichzeitig das in Frage, was den anderen, die "normal" weiterleben, wichtig und von "Bedeutung" ist. Sie sind in einer Art Selbstrechtfertigungszwang und reizen aus, was für sie von Bedeutung ist, indem sie sich bereit zeigen, dieses, gegebenenfalls unter Schmerzen, herzugeben. Dabei gibt es fast keine Tabus. Daraus wird ein gefundenes Fressen für den Kunstmarkt: ein Kunstwerk mit Marktwert.
Damit stellt sich die Frage nach einer wirklichen Bedeutung neu - und sie wird beantwortet.

Das Stück basiert auf dem Jugendbuch von Janne Teller, das ein internationaler Bestseller geworden ist. Und die Reaktion des Publikums in der Aufführung des S 4 (Spielleitung: Ar) zeigte sehr deutlich, dass die Grundfrage, die gestellt wird, ankommt und bewegt. Lang anhaltender Beifall zeigte, dass sowohl die Thematik als auch die schauspielerische Leistung begeisterten.

Am kommenden Donnerstag gibt es eine zweite Gelegenheit, dieses Stück, in z. T. anderer Besetzung, in unserem ATRIUM zu sehen.

Nachfolgend eine kleine Fotostrecke mit Szenen aus der heutigen Premiere. Herzlichen Glückwunsch an alle Akteure!













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