Hafenexkursion „von der transportlogistischen Effizienz ... zur ökologischen Suffizienz“. - Ein Bericht

Der bilinguale Geographiekurs der Klasse 9 unternahm am 23.02.’15 eine Exkursion in den Hamburger Hafen. Der – ausnahmsweise deutschsprachige – Lehrgang bildete das Bindeglied zwischen den wirtschaftsgeographischen und klimageographischen Schwerpunkten des Semesters und veranschaulichte die verschiedenen Themenbereiche des Buzzwords "Globalisierung" hautnah – im wahrsten Sinne des Wortes, ob der widrigen Witterungsbedingungen des Hamburger Winters, mit welchen wir zu kämpfen hatten.

Angeleitet wurde die Exkursion von einer Diplomgeographin, die sowohl eine wissenschaftliche Betrachtungsweise vermittelte als auch durch ihre Berufserfahrung im Hafen viele Fragen klären konnte.


Wie hat sich der Hafen in den vergangenen Jahrhunderten und besonders nach dem Einsatz der jüngsten Globalisierungswelle entwickelt?
Wie laufen logistische Prozesse im Hafen konkret ab? Was bedeutet Containerisierung?
Wie hoch ist das Ausmaß der CO2 Emissionen? Welches sind Maßnahmen zur Reduktion? Gibt es Alternativen zur derzeitigen Form des Umschlags und der Logistik?
Wie wichtig ist die Elbvertiefung für die weitere Entwicklung des Hafens , die Stadt, das Umland?
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Ausgehend von den Landungsbrücken und der Aussichtsplattform Stintfang, ging es mit dem Schiff nach Waltershof, von dort aus zu Fuß weiter zum größten Container Terminal Burchardkai, dann zum Zwischenstopp in die Seemannsmission Duckdalben. Hier wurde bei Keksen und warmer Seemannsgemütlichkeit die Auswertung der Verkehrszählung sowie der Beobachtungen zu den größten CO2 Emittenten vorgenommen, bevor es letztlich zurück zu den bekannten Teilen unserer Stadt ging.





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