2009: Sommerkonzert des Gymnasiums Rahlstedt, 6.Juli 2009

200 Mitwirkende und über weit über 200 Besucher: Mit dem diesjährigen Sommerkonzert wurde erneut unter Beweis gestellt, wie farbig und abwechslungsreich die musikalische Arbeit am Gymnasium Rahlstedt ist.
Das Konzert begann mit der Präsentation der neuen musikalischen Arbeit in den fünften Klassen. Chor und Vororchester zeigten, wie gut sie im vergangenem Jahr gearbeitet hatten. Durch die neu hinzugekommene Praxisstunde war der Chor mit ca. 100 Mitwirkenden unter Leitung von Clemens Bergemann entsprechend groß aufgestellt. Ein gemeinsamer Kanon, ein afrikanisches Friedenslied und ein Stück aus dem Musical „Käsebande“ ließen deutlich werden, wie lebendig Kinder die Chorarbeit empfinden können; eine gelungene Darstellung.

Das Vororchester hatte gemeinsam mit dem Unterstufenchor und der Klasse 5e zwei gemeinsame Stücke erarbeitet. Im Anschluss spielte das Vororchester sechs jiddische Volksweisen, welche von den Zuhörern ebenfalls mit viel Applaus bedacht wurden. Zum Abschluss des ersten Teils und entsprechend motiviert, zeigte der Unterstufenchor, wie man auch an traditionellen Volksliedern Spaß haben kann. Das Solo von Sarah, Judith und Hannes rührte und berührte; der Einschub einer Popballade, vorgetragen von Pascal, wurde durch das Publikum frenetisch beklatscht.



Im zweiten Teil präsentierten die Chöre noch einmal vier jiddische Volksweisen. Wiebke (Violine) und Viktoria (Klavier) spielten den letzten Satz der Sonate G-Dur für Violine und Klavier von W. A. Mozart. Virtuos und couragiert war ihre Darstellung.

Wie anspruchsvoll Chorarbeit sein kann, zeigten die zwanzig Kinder des Gymnasium Rahlstedt, die auch im Hamburger Kinderchor Cantemus mitsingen. Neben zwei Stücken von John Rutter sangen sie Arrangements des Chorleiters, welche zum Teil dreistimmig a cappella vorgetragen wurden.

Nun folgten, vorgetragen von Maximilian (Horn), Ann-Kathrin (Flöte) und begleitet durch Frau Tonner (Klavier) zwei Kammermusikstücke von F. Mendelssohn-Bartholdy und Jaques Ibert. Beide Stücke wurden auf hohem Niveau musiziert, so dass die Mitwirkenden im Anschluss sehr viel Applaus erhielten.
Jonas als Erzähler sowie das Orchester des Gymnasiums Rahlstedt unter der Leitung von C. Tonner präsentierten am Schluss als anspruchsvolle und hochwertige Orchesterarbeit die „Peer Gynt“-Suite von Edvard Grieg, ergänzt durch Bild-Projektionen, ein Beitrag, der das Publikum begeisterte und zu stehenden Ovationen führte.



An diesem Abend zeigte sich, auf welchem hohen Niveau und in welcher großen Bandbreite an unserer Schule musiziert werden kann. Wir freuen uns auf die kommenden Konzerte.




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