Menschen Monster Magie Bericht

Um es gleich vorweg zu nehmen: Menschen waren viele da – Monster schauten hinter den Klängen ab und zu vorbei und die Magie der Musik war allgegenwärtig! Mit anderen Worten: es war ein toller Abend! Frau Körner ist das scheinbar Unmögliche gelungen. In weniger als einem Jahr ist sie grandios in die Fußstapfen von Frau Tonner getreten, ohne sie jedoch zu kopieren. Frau Körner hat ihren eigenen Stil gefunden und entwickelte zusammen mit ihrem Kunstkollegen, Herrn Stützer, eine multimediale Performance.
Die Musizierenden der Unterstufe wogen sich mit Schostakowitschs Walzer ein und brauchten keine 500 Meilen, bevor sie beschwingt die schönen Seiten des Lebens zum Erklingen brachten.Charmant und sehr liebevoll moderierten Sechstklässler das Programm und machten dabei neugierig auf das folgende Vororchester. Nach seinem ersten Stück verwandelte sich die Bühne in ein Filmstudio. Von überall kamen 007 schwarze Tänzer und die Handhaltung verriet alles: Es handelte sich um einen neuen Fall von „James Bond“. Die Musik tat ihr Übriges, um dem Zuschauer ein Kribbeln über den Rücken laufen zu lassen. Friedlich den Fall gelöst, konnten die Zuschauer nahtlos ins Paradies übergleiten. Dies ging diesmal ohne Boxen ganz harmonisch!
Ohne große Umbaupause wurden anschließend sehr filigrane, solistische Töne angeschlagen. Das Klaviersolo sowie das perfekt harmonierende Querflöten-Duo entlockten dem Zuschauer impressionistische Bilder, die durch Licht und Collagen im Hintergrund grafisch unterstützt wurden.
Das große Orchester setzte nachfolgend mit Pauken und Trompeten ein und ging musikalisch mit Händels Feuerwerk gut ausgerüstet (und nicht vom Regen abgeschreckt – der durch den schönen Gesang ehedem nur als frühlingshafter Nieselregen empfunden wurde) und äußerst geschickt in der Harmonieführung gegen Voldemort vor, um Harry Potter zu seinem Sieg zu verhelfen. Da blieb dem Bösen nur noch ein makaberer Tanz, bevor er sich endgültig auflöste und das Atrium wieder verließ.
Das Te Deum aller Ensembles erklang als krönender Abschluss. Dabei gilt das Lob und der Dank hier sicher allen Mitwirkenden (sowohl vor als auch hinter der Bühne), die uns Zuschauer mit den vielen schönen Melodien in eine Magie der Töne versetzt haben, so dass wir hoffen: Fortsetzung folgt…..

B. Köchlin




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